Die Kommission für den öffentlichen Dienst ist für die Bestimmung der Qualifikationen einer Person für die Ernennung zu einer Stelle im öffentlichen Dienst zuständig. Wurde die Befugnis für Personalstellen von der Kommission an den stellvertretenden Leiter einer Abteilung delegiert, so ist der stellvertretende Leiter für die Feststellung der Qualifikationen einer Person und für die Bescheinigung, dass der Arbeitnehmer die erforderlichen Qualifikationen erworben hat, verantwortlich. Der TV-L oder TV-H gilt immer für die Universitäten. Bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen hängt die Frage, ob ein wissenschaftlicher Mitarbeiter nach TV-L, TV-H oder TVoeD bezahlt werden soll, von deren Finanzierung durch Bund oder Land ab. Neben dem angestellten akademischen Personal ist die Stelle des “Akademischen Rates” auch an Universitäten und Forschungseinrichtungen verfügbar, die in erster Linie Postdoktoranden vorbehalten ist. In dieser Position hat der Forscher in der Regel einen befristeten Beamtenvertrag und wird auf der Grundlage der Gehaltsskala A13 nach dem Bundesgesetz über die Vergütung des öffentlichen Dienstes und den jeweiligen nationalen Vorschriften bezahlt. Wenn Forscher an eine andere Universität oder Forschungseinrichtung wechseln, gehen sie hinsichtlich ihres Erfahrungsniveaus nicht an den Anfang zurück. Die einschlägige Berufserfahrung und damit auch die bereits auf der jeweiligen Ebene verbrachte Zeit werden anerkannt. Dies muss jedoch beantragt werden. Wenn der neue Arbeitgeber besonders daran interessiert ist, einen bestimmten Forscher einzustellen, kann er möglicherweise sogar ein höheres Lohnband aushandeln oder sogar früher als geplant auf ein höheres Erfahrungsniveau wechseln. Dennoch können Forscher einen Lohnverlust erleben, wenn sie zwischen verschiedenen Tarifverträgen und Erfahrungsstufen wechseln.

Es ist daher wichtig zu prüfen, wie sich diese Änderung auf Ihr Gehalt auswirkt, bevor Sie zu einem anderen öffentlichen Arbeitgeber wechseln. In einigen Tarifverträgen sind pauschale Zahlungen an Arbeitnehmer anstelle von rückwirkenden Gehaltserhöhungen oder als Ausgleichszuschläge vorgesehen. Sofern vom Finanzvorstand nichts anderes bestimmt ist, sind solche Pauschalzahlungen auch an Arbeitnehmer zu zahlen, die als Betriebs- oder vertrauliche Ausschlüsse vom Tarifvertrag ausgeschlossen sind, obwohl sie in eine Berufsgruppe oder -ebene eingeteilt sind, die unter den Tarifvertrag fällt.